Vorläufige Ergebnisse

Stand 23.02.2026.

Konsens:

  • Das Thema ist für den DDQT überlebenswichtig
  • Jugendliche und Kinder benötigen einen anderen thematischen Zugang als Erwachsene (spielerisch, bildhaft).
    An den direkten Bedarfen der Jugendlichen ansetzen.
  • Möglicher Ansatz für den DDQT: Lehrer- oder Multiplikatorenausbildung

Erfahrungen zur Arbeit mit Kindern:

Weiterer Bedarf für Austausch, Diskussion und die Gestaltung gemeinsamer Arbeit:

  • Zusammenstellung geeigneter Bewegungsfolgen

Ausblick

  • Seminarthema?
  • Arbeitsgruppe?
  • Bei Interesse an einer Mitwirkung bitte Nachricht an: a.beil@ddqt.de

Qigong und Taiji (Tai Chi) sorgen für mehr Ausgeglichenheit unter Kindern und Jugendlichen.

In einer Welt, die für Kinder und Jugendliche immer schneller, digitaler, oft auch unsicherer (Kriege, Corona) und stressiger (Leistungsdruck, Scheidung der Eltern) wird, wirken die jahrtausendealten Übungssysteme aus China wie ein wunderbarer Gegenpol.

Qigong und Taiji sind Werkzeuge zur Stressbewältigung, die junge Menschen ihr ganzes Leben lang nutzen können, gerade auch dann, wenn Beeinträchtigungen oder Störungen wie ADHS vorliegen.

Allerdings sorgen sie nicht automatisch für Ruhe – sie sind vielmehr ein Angebot zur Selbsthilfe. Damit sie wirken, sollten sie in einer Sprache vermittelt werden, die die Lebenswelt der Jugendlichen abholt, ohne den meditativen Kern zu verlieren.

Ausgeglichenheit und innere Balance sind jedoch keine statischen Zustände, sondern ein dynamisches Gleichgewicht. Für Kinder und Jugendliche bedeutet dies, dass in unserer „kopflastigen“ Welt (Schule, Gaming, soziale Medien) die Aufmerksamkeit auch auf unseren Körper gelenkt werden muss. Beim Unterrichten von Kindern und Jugendlichen sollte Entspannung („Yin-Aspekt“) aber nicht die alleinige Antwort auf unseren „Yang-lastigen“ Alltag sein, sondern es gilt, die Unterschiede kennenzulernen und in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

Taiji und Qigong bieten gerade hierfür eine Vielzahl an Übungen und Methoden, um die Kinder und Jugendlichen anzusprechen und abzuholen. Dabei gilt es, durch Vielfalt und Spaß die Kinder und Jugendlichen an ein regelmäßiges Training zu gewöhnen und den schnell einsetzenden Langeweile-Faktor zu besiegen.