5. Struktur und Zielsetzung

Die in den DDQT- Ausbildungsleitlinien genannten Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse sollen bezogen auf eine professionelle Handlungskompetenz für eine nebenberufliche Tätigkeit vermittelt werden. Die Ausbildung teilt sich in zwei Teile. Teil 1 gilt der persönlichen Entwicklung, dem eigenen Lernen im Kontext Qigong. Teil 2 erweitert diese um den Aspekt des Lehrens, der Kompetenzentwicklung, die es braucht, um anderen einen adäquaten Zugang zu Qigong zu ermöglichen.

KursleiterInnen mit dem DDQT-Kl-Gütesiegel sind qualifiziert, berechtigt und in der Lage:

  • eine AnfängerInnen Gruppe kompetent anzuleiten,
  • den Teilnehmenden von AnfängerInnen Gruppen nach traditionellen und gesundheitsförderlichen Erkenntnissen die Choreographie einer Taiji Kurzform/Qigong Übungsreihe zu vermitteln,
  • Übungseinheiten didaktisch und methodisch so aufzubauen, dass einer Taiji Kurzform/Qigong Übungsreihe oder Einzelübung angepasste Aufwärm- und vorbereitende Übungen (warming-up) sowie abschließende Übungen (cool-down) vor- bzw. nachgehen und
  • durch die Auswahl der Übungen und Methoden die äußere und innere Wahrnehmungsfähigkeit der Teilnehmenden anzusprechen und auf die Taiji-/Qigong spezifischen Eigenheiten hinzuwirken

5 Kommentare zu “5. Struktur und Zielsetzung

  1. Ich halte die Beschränkung „AnfängerInnen Gruppen anzuleiten“ für nicht stimmig.
    Von der Gruppenleitungskompetenz her halte ich AnfängerInnenkurse für mit am schwierigsten, da ich die Gruppe erst arbeitsfähig kriegen muß und Wege zum Taiji/Qigong bauen muß. Wenn die Gruppe erst mal arbeitsfähig ist, geht das unterrichten deutlich leichter. Das zu erleben möchte ich dem Kursleiter genauso gönnen wie die manchmal problematische Einsteigerarbeit.
    Davon zu unterscheiden ist eine Begrenzung des Fachwissens auf dem KL-Level.
    Die Fachkompetenz endet dann von ganz allein bei der Grenze des Kenntisstandes.
    Falls es Sorge geben sollte, daß sich jemand ein Mäntelchen umhängt, das ihm/ihr zu groß ist, so kann man denk ich auf den Menschenverstand der TeilnehmerInnen vertrauen.
    Von daher würde ich das ganze rein als „Kurse/Angebote zu den in der Ausbildung erlernten Übungen zu leiten“ formulieren.

    • Darüber kann man sicherlich nachdenken! Allerdings läßt sich der Begriff „Anfänger*innen“ auch weit fassen. In meiner Welt geht es auch nicht notwendigerweise um passende Mantelgrößen sondern, um die Möglichkeit als KL an und gemeinsam MIT einer Gruppe zu wachsen und sich zu entwickeln. Definitiv ist es nicht intendiert, dass KL ausschliesslich Kurse für absolute beginners geben dürften…

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