6. Ausbildungsinhalte

Gegenstand der Ausbildung sind mindestens die folgenden Qualifikationen:

(1) Fachinhalt Praxis
(2) Fachinhalte Theorie
(3) Philosophie und Geschichte
(4) Relevante Grundlagenkenntnisse der Medizin und Gesundheitsförderung
(5) Relevante Grundlagen der Energetik
(6) Fachdidaktik
(7) Grundlagen Pädagogik, Psychologie, Kommunikation
(8) Organisation und Feldbezug, Teilnahme an 1 DDQT Seminar (12 h)
(9) Nachweis eines 1. Hilfe-Kurs

12 Kommentare zu “6. Ausbildungsinhalte

  1. Alle aufgelisteten Punkte betreffend:
    Hier sollten genauere Informationen erfolgen, was erwartet wird. Welche Bücher oder Lehrinhalte sollen geprüft werden?

    • Hallo Katja Möller,
      vielen Dank für Deine Reaktion!
      Genauere Infos zu den Ausbildungsinhalten findest Du im Kerncurriculum beschrieben. Das ist gleich der folgende §. Bei der Vielfalt der Taiji/Qigong Schulen/Stile, die durch die Ausbildungsinstitute repräsentiert werden, ist es wenig sinnvoll und entspricht nicht dem DDQT-Verständnis von zu fördernder Vielfalt, sich auf einzelne Lehrbücher zu reduzieren.
      Bei dem Entwurf handelt es sich um eine Ausbildungsordnung. Lehrpläne, die ggf. im Detail Bücher und Inhalte vorgeben, liegen in der Verantwortung der ausbildenden Institute, die ihre Curricula durch den DDQT prüfen lassen im Zuge des Eintrittsprozesses in den DDQT.
      Grüße
      Angela

  2. zu Punkt 8— was soll das für ein DDQT Seminar sein? Wer führt das durch? Auch möglich von anerkannten DDQT Ausbildern?

  3. Schließe mich der Frage von Dieter 39104 an.
    Stehe externen Veranstaltungen als „Muss“ extrem skeptisch gegenüber.
    Finde sie könnten unterstützend aber nicht zwingend verankert werden.

    • ich kann es nur immer wieder betonen:
      Themen des DDQT-Seminars:
      # Informationen, Hilfestellung, Materialien im Umgang mit z.B. der ZPP
      # Informationen, Hilfestellungen, … zur beruflichen Weiterqualifikation. (Jemand ohne staatlich anerkannten Berufsabschluss könnte ein Interesse daran haben einen solchen zu bekommen…)
      # Networking der zukünftig Lehrenden untereinander. Kooperationsmöglichkeiten, Empfehlungskultur, kollegiale Intervision, konstruktives Feedback… fördern. Es ist aus verschiedenen Bereichen (z.B. Bildung und Business) bekannt und bewährt, dass Menschen, die sich untereinander kennen und realistisch einschätzen können, erfolgreicher sind (im Lehren UND Lernen sowie darin empfohlen zu werden …) Warum sollte man diese Möglichkeiten seinen TN vorenthalten?

  4. zu punkt 5
    was sind denn relevante grundlagen der energetik?
    welche energies flowen denn in diesem punkt rum?
    soll qi als energie übersetzt werden? das hielte ich historisch, sinologisch und inhaltlich nicht für haltbar…(siehe manfred kubny)
    oder könnte das thema energie-prana-odem-qi als kulturelle verschiedenartige konzepte zur versprachlichung von erlebbarem mit gemeinsamkeiten und unterschieden vorgestellt werden?

    • Auch hier grenzen wir mit dem Begriff „Energetik“ Übungen ab, von rein physisch, koordinativen Übungen oder intellektuell, kognitiv zu bearbeitenden Anforderungen. Auch hier weit gefasst!

  5. Betr. Teilnahme an einem DDQT Seminar:
    Kooperationsmöglichkeiten, Empfehlungskultur, kollegiale Intervision, konstruktives Feedback, …eine super Sache. Aber in diesem Rahmen der Ausbildungen finde ich es nicht sehr praktikabel.
    Das wäre auf einem DDQT Kongress eine tolle Sache.
    Aber wie sollte ich das als Ausbilderin schlüssig integrieren? Ich plane stets mind. 2 Jahre im voraus und ab dann werden auch die Ausbildungen gebucht. Dann müssten also schon die Termine und Orte der DDQT Seminare feststehen, damit ich nicht noch später etwas „nachschieben“ muss.
    Wenn ich z.B. eine Ausbildung in Rosenheim anbiete und dann den Teilnehmern später sage, dass sie auch zusätzlich zu einem DDQT Seminar nach Hannover fahren müssen, ist das schwer vermittelbar. Außerdem befürchte ich, dass dies bereits bei der Auswahl einer Ausbildung eine abschreckende Wirkung hat. Ich fände diese Regel vom DDQT als Belastung, anstatt als Unterstützung meiner Arbeit.

    • Liebe Katrin, dieses überbetriebliche Seminar ist bereits 2017 von der JHV beschlossen worden und zwar auf die EMpfehlung des Ausbilder*innen-Treffen 2016.
      Jetzt soll es einen Pilot-Seminar geben. Warum ein solches Seminar abschreckend sein soll müsstest Du mal bitte genauer erläutern…

      • Liebe Angela,
        wenn ich als Interessent einer möglichst wohnortsnahen Qi Gong Ausbildung, die Wahl hätte zwischen 2 Anbietern, die mir beide inhaltlich zusagen, der eine aber im Seminarplan festhält, das noch ein weiteres Wochenende dazu kommt, dessen Termin eventuell noch nicht fest steht und das irgendwo in Deutschland sein könnte, der Ort aber eventuell auch noch nicht festgelegt ist, so halte ich die Ungewissheit, die zusätzlichen Fahrt- und Übernachtungskosten, sowie den zusätzlichen Zeitaufwand für abscheckend und würde mich für den anderen Abieter vor Ort entscheiden.
        Man kann ja Beschlüsse auch wieder zurücknehmen. Wenn ihr das mit dem von 2017 macht, fände ich es gut..

        • Liebe Katrin, ich verstehe Deine Gedankengänge! Du kannst sicher sein, dass seitens des DDQT großzügige Übergangsfristen gegeben werden. Allein schon um maximale Planungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen. Die Inhalte verdienen und rechtfertigen unbedingt, dass diese Seminare Einzug halten in die Curriculae der Ausbildungsanbieter. Dazu wäre eine grundsätzliche Offenheit der Ausbildungsleitungen unerlässlich, um sich mit der Idee zu verbinden ggf. zu identifizieren. Auf dem Gestaltungstag am 7.1. waren einige, eingangs, kritische Meinungen vertreten. Nach ausführlicher Beschreibung der Intentionen und Inhalte und Diskussionen dazu, gab es schließlich niemanden mehr, der/die dagegen war. Zur finalen Ausgestaltung ist immer noch Bedarf an Mitgestalter*innen!!! Ganz klar muss auch sein, dass die Seminare win : win : win : win Aktivitäten sein sollen: 1. Die Ausbilder*innen haben die Sicherheit, dass ihre TN die gleichen , zutreffenden Informationen und Kompetenzen vermittelt bekommen haben, wie alle anderen (z.B. zu ZPP und beruflichen Anerkennungschancen), 2. die TN erhalten aktuelle Informnationen + Kompetenzen, um sich auf dem „Kurse-Markt“ gut zu positionieren und zu vernetzen 3. der DDQT, in dem er mit diesem Mehrwert ein Alleinstellungsmerkmal und mehr Atraktivität bekommt. 4. Abgesehen davon kann und soll die Personalie, der dort Lehrenden, aus den Reihen der Mitglieder kommen und natürlich auch honoriert werden. Das, was dann noch übrig ist, stünde dem DDQT zur Verfügung, um in wirkungsvolle Lobbyarbeit zu investieren.

          Es wäre toll, wenn Du Dich für das Potenzial dieser Module noch öffnen könntest!!!

          Herzlicher Gruß
          Angela

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