6. Ausbildungsvorgaben und Empfehlungen

Alle in den Kerncurricula für Taiji Quan und oder Qigong formulierten Fachinhalte sind vertiefend fortzuführen und entsprechend der Zielsetzung zu entwickeln.

Obligatorisch:
• Mindestens 2 Jahre zwischen Beginn der Qualifizierung und der Prüfung
• mindestens 2 Kolloquien/Retreats/Blockseminare bei dem/der gleichen Ausbilder*in á mindestens 24 h Ausbildungsanteil (48 h)
• mindestens 2 Seminare á 12 h bei dem/der gleichen Ausbilder*in (24 h)
• mindestens 2 Wochenendworkshop bei „fremdem/r“ Ausbilder*in á mindestens 12 h Ausbildungsanteil (24 h)
• Teilnahme an min. 1 DDQT-Fachtag für angehende Ausbilder*innen (10 h)
• Gemeinschaftliche Konzeption und Durchführung eines DDQT-Fachtage für Taiji Quan und Qigong KL und L inklusive aller Vor- und Nacharbeiten (30 h)
• Dokumentation und Reflexion der eigenen Schwerpunktsetzung (medizinisch, spirituell, kämpferisch, sozial, …)
• Mentoring
(Mentor*in ist, wer während der Ausbildung zum/r Ausbilder*in begleitet. Mentor*innen stehen für Reflexionsgespräche, Zukunftsüberlegungen, Konfliktfällen etc. zur Verfügung).
Mentor*innen können berufserfahrene AusbilderInnen sein, die eine Fortbildung zum*r Mentor*in absolviert haben. Mentor*innen werden von Ausbildungsteilnehmenden ausgesucht und um Ihr Mentoring gebeten.

Optional:

• Nachweis weiterer Fort- und Weiterbildungsangebote auch Disziplinen-fremd aber Bildungsnah, kreativ, sinnstiftend.

Ausbildungsnachweis
Die Teilnehmer der Ausbildung haben einen Ausbildungsnachweis (=Ausbildungspass) zu führen, der die von Ihnen geleisteten Stunden und Inhalte dokumentiert und vom auszubildenden Institut schriftlich zu bestätigen ist. Der Ausbildungspass ist vom auszubildenden Institut dem Ausbildungsteilnehmer zu Beginn der Ausbildung auszuhändigen.

3 Kommentare zu “6. Ausbildungsvorgaben und Empfehlungen

  1. Heisst das, das nach 9 Jahren Lehrerfahrung eines Lehrers/einer Lehrerin im Anschluss 2 Jahre Ausbildung zum/zur Ausbilder/in vorgesehen sind (Punkt: mindestens 2 Jahre zwischen Beginn der Qualifizierung und Prüfung)? Und was bedeutet Qualifizierung, ist das ein individueller Prozess, in dem der- oder diejenige sich entscheidet Ausbilder/in zu werden und sich dann an von ihm/ihr selbst gewählten Qualifizierungsmaßnahmen beteiligt (Workshops, Seminare etc. und diese sich später anrechnen lässt) oder gibt es eine „offizielle“ Anmeldung zur Qualifizierung (beim DDQT), die den Lehrenden nach seiner Prüfung zur Lehrerin zum Lehrer intensiv begleitet? Z.B. wenn jemand nach seiner/ihrer Prüfung zum Lehrer/zur Lehrerin schon weiß, dass er/ sie Ausbilder/in werden möchte und sich innerhalb der folgenden 9 Jahre darauf vorbereiten möchte? Oh weh, hoffentlich ist die Frage verständlich!

    • 😀
      Du willst das Ei kochen bevor es gelegt wurde… glaube ich 🙂

      Komm zum Gestaltungstag. Es gibt einfach auch noch viel zu gestalten…

      Montag, 7. Januar 2019, Göttingen.

      Gruß
      Angela

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