7. Prüfung

7.1. Prüfungszulassung
Zur Prüfung wird zugelassen wer:
(1) die Ausbildungsvoraussetzungen und-vorgaben erfüllt hat,
(2) dies in seinem Ausbildungspass nachweisen kann,
(3) die vom ausbildenden Institut geforderten weiteren Konditionen erfüllt und nachgewiesen hat
(4) Min. 900 h Lehrerfahrung nachweist

7.2. Prüfungsanforderungen
Die Qualifikation zum/r AusbilderIn schließt ab mit einer durch das Kolloquium beschlossene Validierung und wird dokumentiert durch das DDQT-Gütesiegel A

Erläuterung: Auf dem DDQT-Fachtag für angehende AusbilderInnen haben alle Teilnehmenden folgende Aufgaben zu erfüllen:
(1) Angemessene Validierungsinstrumente AusbilderIn gemeinschaftlich entwickeln und verabschieden
(2) Prüfungstermine vorschlagen und finden
(3) Prüfungsausschuss aus 3 Personen berufen und Termine abstimmen
(4) Planung, Konzeption und Aufgabenverteilung für DDQT-Fachtag (KL + L)

7.3. Bestehens-Regelung
Die Prüfung ist bestanden, wenn die Mehrheit des, durch das Kolloquium berufenen, Prüfungsausschuss die Qualifikation als AusbilderIn empfiehlt.

7.4. Prüfungsausschuss
Der Prüfungsausschuss ist mit mindestens zwei Prüfern zu besetzen. Ein Prüfer muss aus dem ausbildenden Institut bestellt sein.
Bei der Bewertung der Prüfung sind die pädagogischen, methodischen und didaktischen Kompetenzen mit 40% der Gesamtleistung zu werten.

6 Kommentare zu “7. Prüfung

  1. Ich habe noch einmal eine Frage zu den Jahren (9) und Stunden (900 Stunden Minimum.)
    Wie wird das denn gewichtet? Wenn jemand -sagen wir einmal- 300 oder 400 Stunden im Jahr unterrichtet. Muss sich dieser/diese dann auch an die Vorgabe von 9 Jahren halten?
    Was „zählt“ mehr: die 9 Jahre oder die sagen wir einmal die 400 Stunden im Jahr?
    Wie ist hier die Vorgehensweise? Bei 400 Stunden im Jahr Unterrichtserfahrung wäre der/die Lehrende dann nach 2,5 Jahren Unterrichtserfahrung bereit für eine Ausbilder/innen-Ausbildung?

    • Liebe Marie,
      ich halte es für unerlässlich aufzuhören sich an Jahren und Stundenzahlen festzubeissen!
      Wie müssen unbedingst auch in der Ausbilder*innen Qualli die Inhalte und erforderlichen Kompetenzen verbalisieren sonst wirst Du sicherlich nicht die Einzige mit dieser Auslegung sein.
      🙂
      In „meiner Welt“ ist niemand in der Lage innerhalb kurzer Zeit alle Fähigkeiten, die eine Ausbilder*innenkompetenz ausmacht so zu verinnerlichen, dass sie gefüllt, gelebt UND vermittelt werden kann.
      Warum überhaupt die Eile?

      Gruß
      Angela

  2. 7.2. bis 7.4. finde ich sehr grenzwertig, zu viel bürokratisches Wirken und verpflichtendes Mitwirken im Verbund, liest sich als wollten wir eine verpflichtende Ordnung schaffen wie bei den IHK`s oder Handwerkskammern, für mich geht das über das Verständnis eines Berufsverbandes -vertretung zu weit.

    • Hallo Dieter,
      wären wir im Fahrwasser von IHK und HWK wäre zuvorderst eine „Ausbildereignung“ dran!
      Was wir entworfen haben für die Qualifizierung von Ausbilder*innen ist eher beispiellos kooperativ!
      Wir bringen angehende Ausbilder*innen miteinander in Kontakt und in Sitauionen, wo sie gegenseitiges Wachstum amnregen können. Sie sollen gemeinsam eigene Regeln für Qualität und Prüfung entwickeln und dann befolgen…. Ich würde sehr gerne diesen Ansatz im Zuge des Gestaltungstages am Montag, 7. Januar in Göttingen persönlich vorstellen! Kommst Du?

      Gruß
      Angela

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